Liebe Ascheimerinnen und Ascheimer,

Die Kommunalwahl am 15. März stellt für Aschheim und Dornach eine Zäsur dar, denn die jahrzehntelange absolute Mehrheit der CSU wird danach passé sein. Es ist mir ein Herzensanliegen, die Geschicke der Gemeinde dann nicht nur als Gemeinderätin mitzugestalten, sondern als Bürgermeisterin verantwortlich bestimmen zu können. Aus jahrzehntelanger kommunalpolitischer Erfahrung weiß ich, wie lange die Umsetzung von Beschlüssen dauern kann und wie notwendig es ist, vorausschauend zu denken und zu handeln. Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir deshalb, das Zustandekommen der wichtigen Entscheidungen, die in nächster Zeit in unserer Gemeinde anstehen, so transparent wie möglich zu machen und die Bevölkerung umfassend einzubeziehen. Mit Bürgerforen, Mitmachangeboten für die Jugend, einem Seniorenbeirat und anderen Teilnahmeangeboten will ich Aschheim zur Mustergemeinde in Sachen Bürgerbeteiligung machen! Getreu meinem Motto "Gemeinsam Gemeinde gestalten" möchte ich im Gemeinderat für ein Klima sorgen, in dem alle vertrauensvoll an der Zukunft der Gemeinde arbeiten. Das Programm, das ich und alle Kandidierenden auf der Liste der SPD Aschheim/Dornach umsetzen möchten, finden Sie auf unserer Homepage www.spd-aschheim.de. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Ihre Ingrid Lenz-Aktaș

Darum will ich Bürgermeisterin werden:

Ich bin gebürtige Aschheimerin und als solcher ist mir die Entwicklung meiner Heimatgemeinde ein echtes Anliegen. Sowohl Aschheim als auch der kleinere Ortsteil Dornach haben sich seit meiner Kindheit und Jugend sehr verändert. Sie haben sich von kleinen Dörfern am Rande Münchens mit viel Landwirtschaft zu modernen Vororten entwickelt. Jetzt geht es mir darum, dass sie nicht zu gesichtslosen Siedlungen mit angeschlossenen Gewerbegebieten werden und ihren Charakter verlieren.
Ich halte es für wichtig, dass sich die Einwohnerschaft stark mit ihrem Wohnort identifiziert und sich intensiv an den Entscheidungsprozessen zur weiteren Entwicklung der Gemeinde beteiligt. Seit 30 Jahren bin ich als Kreisrätin und seit 2007 als Gemeinderätin kommunalpolitisch aktiv und in dieser Zeit habe ich viele Entscheidungen maßgeblich beeinflussen oder überhaupt erst herbeiführen können. Die Erfahrung, selbst wirklich etwas bewegt zu haben, möchte ich jedem Einzelnen ermöglichen, denn sie verschafft tiefe Befriedigung und ist der wohl schönste Ausdruck gelebter Demokratie.

Diese Ziele verfolge ich als Bürgermeisterin:

Ich möchte natürlich das Programm verwirklichen, das ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein erarbeitet habe. Es ist auf unserer Ortsvereinshomepage nachzulesen. Mein persönlich wichtigstes Ziel ist, ab dem ersten Tag als Bürgermeisterin absolute Transparenz herzustellen mit viel mehr Informationen für die Bürgerschaft als jetzt üblich – u.a. mit einem öffentlichen Ratsinformationssystem, in dem sich jeder über alle öffentlichen Tagesordnungspunkte der Sitzungen informieren kann. Ich will verschiedene Angebote der Bürgerbeteiligung einführen und bin überzeugt davon, dass die Bevölkerung diese gerne wahrnehmen wird. Dann wird das in Teilen der Bürgerschaft verloren gegangene Vertrauen in den Gemeinderat schnell wieder zunehmen. Außerdem möchte ich mein politisches Schwerpunktthema, also die Umsetzung der Energiewende, in der Gemeindepolitik verankern.


Das ist meine Zukunftsvision zur Verkehrsberuhigung in Aschheim und Dornach:

Der überörtliche Lkw-Verkehr muss raus aus den Ortschaften! Außerdem bin ich für ein Tempolimit auf der A99, insbesondere nachts. Daneben ist mir der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mir ein Herzensanliegen. Der Landkreis als Zuständiger für den Busverkehr hat in den letzten Jahren viel getan – u.a. den 10-Minuten-Takt auf der Buslinie 263 eingeführt, und seit dem Fahrplanwechsel fährt der Bus jetzt auch an Sonn- und Feiertagen alle 20 Minuten. Seit Mitte Dezember liegt Aschheim jetzt endlich im sogenannten Innenraum. Eine Monatskarte kostet seitdem nicht mehr über 90 €, sondern nur noch 55 €. Das ist ein Riesenfortschritt, aber immer noch nicht genug! Als Kreisrätin war ich beteiligt an der Beauftragung einer Reihe von Untersuchungen, die Verbesserungen des ÖPNV gerade auch in unserem Bereich zum Ziel haben. Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt. Eine Weiterführung der U4 vom Arabellapark über Englschalking hinaus bis zum S-Bahnhof Riem-Dornach halte ich für realistisch, ich kann mir aber auch vorstellen, dass stattdessen eine wesentlich schneller und günstiger zu realisierende Tram- oder Stadt-Umland-Bahn von München her nach Aschheim geführt wird oder aber als Ringlinie um die Stadt von Norden her. Außerdem könnte man auch bei uns Seilbahnen als neues Verkehrsmittel einführen. Das halte ich besonders für Dornach für interessant – etwa von Unterföhring her kommend über Dornach zur Messe. Außerdem müssen die Radwege in Aschheim und Dornach dringend verbessert und ausgebaut werden. Und weitere MVG-Rad-Stationen möchte ich auch aufstellen lassen.   


Diese Investitionen stehen an:

Der Neubau des Gymnasiums Kirchheim schreitet voran, dann ist die Erweiterung der Realschule Aschheim beschlossene Sache, ebenso das neue Gymnasium Aschheim. Das sind alles Investitionen in die Zukunft, denn für Bildung kann man nie genug tun! Bei der Realschule und den Gymnasien investieren wir aber nicht allein, sondern zusammen mit dem Freistaat, dem Landkreis und den beiden anderen Zweckverbandsgemeinden Feldkirchen und Kirchheim. Die gute Finanzlage der Gemeinde macht es möglich, dass wir weitere Investitionen schultern können: Neben dem neuen Rathaus brauchen wir dringend bezahlbaren Wohnraum, damit unsere jungen Leute, die ausziehen wollen, in Aschheim und Dornach bleiben können. Da denke ich an Genossenschaftswohnungen. Außerdem muss endlich die Planung für die Umgestaltung des Aschheimer Sportparks mit dem Sportlerheim in Angriff genommen werden. Das wird schon seit Jahren immer wieder verschoben.